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Wie funktioniert eine Auslandsüberweisung und was kostet sie?

Unter einer Auslandsüberweisung versteht man (von Deutschland ausgehend) eine Einzahlung von Bargeld oder bargeldlose Zahlung vom Girokonto in Länder außerhalb Deutschlands. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, welche für den Überweisenden sowie den Empfänger der Zahlung mit unterschiedlichen Kosten verbunden sind.

Die zunehmende Globalisierung betrifft insbesondere finanzielle Transaktionen. Auslandsüberweisungen bewegen hierbei Gelder international, wobei etliche Aspekte interessant sind. Sollen Gelder innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums transferiert werden, ist eine SEPA-Überweisung vorzuziehen. Diese werden in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstages ausgeführt und sind deutlich günstiger als in Länder, die nicht zum SEPA-Raum gehören.

Wenn Geld in ein Land außerhalb des europäischen Zahlungsraums transferiert werden soll, wird es etwas diffiziler. Abhängig von Empfängerland, Überweisungsart und Anbieter können die Gebühren die Überweisung richtig teuer machen.

Transferanbieter bieten Alternativen für Auslandsüberweisungen

Um insbesondere die Kosten gering und den Ablauf einfach zu halten, positionieren sich seit einiger Zeit innovative Fin-Techs wie Azimo oder Transferwise als Transferanbieter auf dem Markt. Mit innovativen Prozessen offerieren sie bisweilen günstigere Konditionen als etablierte Geldhäuser. Allerdings fehlen neueren Dienstleistern oft Sicherheiten oder gar Vertrauen der großen traditionellen Geldinstitute. Was insbesondere bei größeren Zahlungen die klassische Banküberweisungen angeraten erscheinen lässt. In diesen Fällen relativieren sich meist auch die Kosten. Denn bei Unstimmigkeiten helfen dann so oder so ausschließlich plausible Kopien von Dokumenten zum Zahlungseingang. Nur so verifizieren Sender angebliche Differenzen von gezahlten und eingegangenen Beträgen.

Azimo

Logo von Azimo.com

Mitbewerber Azimo bietet als britisches Start-up weltweit Geldtransfers zwischen etwa 200 Ländern. Dieser Zahlungsdienstleister setzt dazu stark auf mobile Digitalisierung. Nach der obligatorischen Registrierung nutzen Zahler den Service jederzeit an jedem Ort mit Webzugang. Transfers dauern meist keine fünf Tage. Eine „Sofortüberweisung” beschleunigt Gutschreibungen spürbar.

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Sparen Sie bis zu 15 € bei Auslandsüberweisungen. Auch für SWIFT Überweisungen! Angebot steht nur Erstkunden zur Verfügung. Bei Kreditkartenzahlungen und Überweisungen von EUR- und GBP-Beträgen in dieselbe Währung können zusätzliche Gebühren anfallen. Nicht gültig für das Aufladen des Guthabens von Mobiltelefonen. Mit Ausnahme von Bargeldabhebungen eines EUR-Betrags in EUR, für die bei Beträgen bis zu € 250 eine Gebühr von jeweils € 5 bzw. bei höheren Beträgen eine Gebühr von jeweils 2 % des überwiesenen Betrags berechnet werden, beträgt die Gebühr maximal £ 15/€ 15. Die angezeigten Wechselkurse beinhalten eine zusätzliche Marge, die in den angebotenen Kurs integriert wurde.

Zum Anbieter Azimo

TransferWise

Logo TransferWise blau auf weiß

TransferWise bietet für Überweisungen zwischen einigen Ländern Europas besonders günstige Bedingungen. Dies gilt für größere wie kleinere Summen. Bei diesem Peer-to-peer-Dienstleister tätigen Kunden ihre Überweisungen in Fremdwährungen online. Das in London ansässige Unternehmen bietet seit Anfang 2011 seine Dienste mit Gebühren von meist einem halben Prozent.

Seit Oktober 2013 lässt sich TransferWise auch in Deutschland nutzen. Bisher flossen global über eine Milliarde US-Dollar durch diesen Dienst.

Zum Anbieter TransferWise

Western Union

Logo Western Union

Western Union ist der führende Anbieter von weltweitem Geldtransfer. Neben der Auslandsüberweisung von Konto zu Konto bietet WU die Möglichkeit, bei dringendem Finanzbedarf Geld in Minutenschnelle via Kreditkarte ins Ausland zu transferieren. Western Union ist ein Globalplayer, somit gibt es bei den Sende- und Empfangsländern kaum Einschränkungen. Nach kostenloser Registrierung kann es bereits losgehen.

Zum Anbieter Western Union

Vergleich Transferanbieter

Anbieter/Konditionen Azimo TransferWise Western Union
Anzahl Sendeländer 20+ Sendeländer (Großbritannien, Euroländer) Länder der Eurozone + 16 weitere Länder (weltweit) 150+
Anzahl Empfängerländer 190+ 30+ 200+
Sicherheit FCA britische Finanzbehörde FCA britische Finanzbehörde
HTTPS-Verschlüsselung
Zulassung durch britische Datenschutzbehörde
Aufsicht der irischen Zentralbank (Central Bank of Ireland)
HTTPS-Verschlüsselung
Registrierung Emailadresse + Passwort
über Facebook- oder Google-Account
Emailadresse + Passwort
über Google-, Facebook- oder E-Mail-Account
Emailadresse + Passwort
Medien Webportal, App Webportal, App Webportal, App
Dauer der Geldsendung gewöhnlich 1 Werktag 1 – 4 Werktage gewöhnlich 1 – 2 Werktage (allg. wenige Minuten – 7 Werktage)
Transfer-Möglichkeiten SWIFT-Zahlung
Banküberweisung, Handyaufladung
Bargeldabholung
SWIFT-Zahlung
Banküberweisung
Banküberweisung, Handyaufladung
Bargeldabholung
Gebühren pro Auslandsüberweisung (in % vom Gesamtbetrag) Die genaue Gebühr hängt von dem Empfängerland und der Auszahlungsmethode ab. 0,5 % bis zu 2,00 % ab 0,00 % – die genaue Gebühr hängt von dem Empfängerland und der Auszahlungsmethode ab.
Wechselkurs teils höhere Wechselgebühren als Banken Wechselkurs entspricht aktuellem Devisenmarkt teils höhere Wechselgebühren als Banken
Weitere Gebühren Gebühr für SWIFT-Zahlung Transaktionsgebühren
Einzahlungsmöglichkeit Girokonto Azimo-User
SOFORTÜBERWEISUNG
Debit- und Kreditkarte
Banküberweisung
Girokonto TransferWise-User
Debit- und Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay
Debit- und Kreditkarten (Maestro, Visa, MasterCard), Banküberweisung, SOFORT-Banking
Anmeldegebühren kostenfrei kostenfrei kostenfrei
Anzahl vertretener Währungen 80+ 30+ 160+
Details/Test Azimo im Test Transferwise im Test Western Union im Test
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Azimo, TransferWise und Western Union im Bankenvergleich

Im Folgenden zeigen wir Ihnen anhand der vorgestellten Transferanbieter Azimo, TransferWise und Western Union als auch dreier ausgewählter bedeutender Banken in Deutschland – der ING-DiBa, der DKB und der Deutschen Bank – einige Beispiele von Auslandsüberweisungen und den entsprechenden Kosten. Ziel ist es, Ihnen vor Augen zu führen, welche Kosten Sie schließlich auch auf Ihrer entsprechenden Kontoabrechnung finden werden. Denn wer nicht vergleicht, zahlt unter Umständen drauf. Dies können Sie vermeiden, in dem Sie sich mit den Gebühren und Konditionen Ihrer Bank auseinandersetzen.

Die gewählten Rechenbeispiele verdeutlichen Ihnen wie sich die einzelnen Kosten und Gebühren bei Auslandsüberweisungen in das außereuropäische Ausland bzw. in ein Nicht-Euro-Währungsgebiet zusammensetzen und auch entsprechend summieren können. Für jedes Kreditinstitut haben wir die Konditionen im Rahmen einer SHARE-Überweisung übernommen, um die Kosten vergleichbar zu machen. Eine entscheidende Rolle spielt der aktuelle Wechselkurs, ebenso aber auch die Gebühren, die Banken bzw. Transferanbieter erheben für eine Überweisung ins Ausland, die in einer Fremdwährung stattfindet.

Auslandsüberweisung im Vergleich

In den Beispielen gehen wir von folgendem Fall aus: Sie erhalten innerhalb Deutschland eine Rechnungsstellung, die Sie in der jeweiligen Landes- bzw. Fremdwährung der Rechnungsherkunft tätigen müssen. D. h. Sie weisen Ihr Kreditinstitut, in unserem Fall die ING-DiBa, die DKB oder die Deutsche Bank bzw. Ihren Transferanbieter Azimo, TransferWise oder Western Union an, den Rechnungsbetrag zu begleichen. Sie wählen die jeweilige Landeswährung. Die Tabelle zeigt Ihnen zum Zeitpunkt der Erhebung die entsprechenden Wechselkurse der Betreiber und erhobenen Gebühren an. Der Gesamtbetrag entspricht dem Betrag auf Ihrem Kontoauszug nach Begleichung der Rechnung inklusive der erhobenen Gebühren durch die einzelnen Anbieter.

Für einige Anbieter wie Western Union gehört der Währungsumtausch zur Einnahmequelle. Somit kann der zur Umrechnung genutzte Währungskurs den Devisenmittelkurs („echter“ Wechselkurs) deutlich übersteigen. Während unserer Recherchearbeit hielten wir Rücksprache mit den entsprechenden Banken. Diese teilten uns mit, dass Sie generell ungern Auskunft geben zu aktuellen Wechselkursen. Schon allein aus dem Grund, dass sich Zeitpunkt der Buchung und Verrechnung nicht decken. Laut Preis- und Leistungsverzeichnis greift die DKB für die Devisenabrechnung auf die von der BayernLB bereitgestellten Kurse zurück. Bei der Deutschen Bank sind die Kurse ebenfalls im Preisverzeichnis hinterlegt.

Die recherchierten Werte geben dennoch ein Abbild der aktuellen Kosten und Gebühren bei Auslandsüberweisungen, getätigt durch ein Kreditinstitut oder durch einen der beiden Transferanbieter.

Folgende Rechnungsaufforderungen liegen Ihnen vor:

Auslandsüberweisung aus Deutschland in die Schweiz

Betrag: 5.000 Schweizer Franken (CHF)

Stand: 17. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs
EUR/CHF
Gebühren in EUR Kurswert in EUR zu zahlen in EUR Platz
TransferWise 1,0875 22,87 4.597,70 4.620,58 1.
DKB Bank 1,0875 32,50 4.597,70 4.630,12 2.
ING-DiBa 1,0873 32,00 4.598,55 4.630,55 3.
Deutsche Bank 1,0875 36,55 4.597,70 4.634,25 4.
Western Union 1,0758 4.647,70 4.647,70 5.
Azimo 1,07643 12,00 4.644,98 4.656,98 6.

 

Betrag: 1.000 Schweizer Franken (CHF)

Stand: 17. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs
EUR/CHF
Gebühren in EUR Kurswert in EUR zu zahlen in EUR Platz
TransferWise 1,0875 4,57 919,54 924,12 1.
Azimo 1,07643 12,00 929,00 941,00 2.
Western Union 1,0541 948,68 948,68 3.
ING-DiBa 1,0873 32,00 919,71 951,71 4.
DKB Bank 1,08752 32,50 919,52 952,02 5.
Deutsche Bank 1,0875 36,55 919,54 956,09 6.

 

Betrag: 100 Schweizer Franken (CHF)

Stand: 17. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs
EUR/CHF
Gebühren in EUR Kurswert in EUR zu zahlen in EUR Platz
TransferWise 1,0875 2,00 91,95 93,95 1.
Western Union 1,0541 94,87 94,87 2.
Azimo 1,07643 12,00 92,90 104,90 3.
ING-DiBa 1,0873 22,00 91,97 113,97 4.
DKB Bank 1,08752 32,50 91,95 124,45 5.
Deutsche Bank 1,0875 36,55 91,95 128,50 6.

Bei einer Auslandsüberweisung von Deutschland in die Schweiz in Schweizer Franken überzeugt dank günstigem Wechselkurs TransferWise auf ganzer Linie. Bei dem hohen Überweisungsbetrag von 5.000 CHF trennt sich bei den Transferanbietern die Spreu vom Weizen. Azimo steht der ungünstige Wechselkurs und die Tatsache, dass Transaktionen ausschließlich per SWIFT-Nachrichten in die Schweiz gelangen im Weg. Mit den niedrigeren Überweisungsbeträgen relativieren sich auch die Kosten und Gebühren, so dass sich Azimo und Western Union wieder an zweiter und dritter Stelle platzieren.

Auslandsüberweisung aus Deutschland in die Türkei

Betrag: 10.000 Türkische Lira (TRY)

Stand: 18. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs EUR/TRY Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 3,4126 29,30 2.930,32 2.959,62 1.
ING-DiBa 3,4139 20,00 2.929,20 2.961,20 2.
DKB Bank 3,413 32,50 2.929,97 2.962,47 3.
Deutsche Bank 3,4132 36,55 2.929,80 2.966,35 4.
Azimo 3,35733 2,99 2.978,56 2.981,55 5.
Western Union 3,2535 5,00 307,36 3.073,61 6.

 

Betrag: 1.000 Türkische Lira (TRY)

Stand: 18. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs EUR/TRY Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 3,4126 2,93 293,03 295,96 1.
Azimo 3,35733 2,99 297,86 300,85 2.
Western Union 3,2535 5,00 307,36 312,36 3.
ING-DiBa 3,4139 22,00 292,92 314,92 4.
DKB Bank 3,413 32,50 293,00 325,50 5.
Deutsche Bank 3,4132 36,55 292,98 329,53 6.

 

Betrag: 100 Türkische Lira (TRY)

Stand: 18. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs EUR/TRY Gebühren EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 3,4126 2,00 29,30 31,30 1.
Azimo 3,35733 2,99 29,79 32,78 2.
Western Union 3,2535 5,00 30,74 35,74 3.
ING-DiBa 3,4139 22,00 29,29 51,29 4.
Deutsche Bank 3,413 32,50 29,30 61,80 5.
DKB Bank 3,4132 36,55 29,30 65,85 6.

Am vorherigen Bild ändert sich kaum etwas. Auch bei einer Überweisung von Deutschland in die Türkei ist TransferWise durchweg günstigster Anbieter. Bei höheren Transfersummen ist die ING-DiBa dicht auf den Fersen. Auch die DKB Bank schneidet nicht schlecht ab. Azimo und Western Union müssen sich wieder mit den letzten Plätzen begnügen. Diese zeigen wieder bei niedrigeren Beträgen ihr ganzes Potenzial.

Auslandsüberweisung aus Deutschland nach Russland

Betrag: 10.000 Russische Rubel (RUB)

Stand: 18. Mai 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs EUR/RUB Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 69,2946 2,00 144,31 146,31 1.
Azimo 67,2918 2,99 148,61 151,60 2.
Western Union 65,9528 5,00 151,62 156,62 3.
ING-DiBa 69,2423 22,00 144,42 166,42 4.
DKB Bank 69,31 32,50 144,28 176,78 5.
Deutsche Bank 69,239 36,55 144,43 180,98 6.

 

Betrag: 1.000 Russische Rubel (RUB)

Stand: 18. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs EUR/RUB Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 69,2946 2,00 14,43 16,43 1.
Azimo 67,2918 2,99 14,86 17,85 2.
Western Union 65,9528 5,00 15,16 20,16 3.
ING-DiBa 69,2423 22,00 14,44 36,44 4.
DKB Bank 69,31 32,50 14,43 46,93 5.
Deutsche Bank 69,239 36,55 14,44 50,99 6.

 

Betrag: 100 Russische Rubel (RUB)

Bank/Anbieter Wechselkurs EUR/RUB Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 69,2946 2,00 1,44 3,44 1.
Azimo 67,2918 2,99 1,49 4,48 2.
Western Union 65,9528 5,00 1,52 6,52 3.
ING-DiBa 69,2423 22,00 1,44 23,44 4.
DKB Bank 69,31 32,50 1,44 33,94 5.
Deutsche Bank 69,239 36,55 1,44 37,99 6.

Auch bei den verschiedenen Überweisungsszenarien nach Russland steht TransferWise an der Spitze. Azimo und Western Union bleiben durchweg dicht an den Fersen. Die Top 3 wird somit konsequent durch die alternativen Transferanbieter belegt. Deren Vorteil sind die günstigen Gebühren, die den einstelligen Bereich nicht verlassen.
Die Beispielbeträge von 1.000 und 100 RUB haben wir zur Veranschaulichung mit dazugenommen.

Auslandsüberweisung aus Deutschland nach China

Betrag: 5.000 Renminbi (CNY)

Stand: 18. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs CNY/EUR Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
Western Union 7,3517 680,11 680,11 1.
TransferWise 7,4090 10,12 674,85 684,98 2.
Azimo 7,1766 2,99 696,71 699,70 3.
ING-DiBa 7,4039 32,00 675,32 707,32 4.
DKB Bank 7,4000 32,50 675,68 708,18 5.
Deutsche Bank 7,4050 36,55 675,22 711,77 6.

Betrag: 1.000 Renminbi (CNY)

Bank/Anbieter Wechselkurs CNY/EUR Gebühren in EUR Rechnungsbetrag EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
Western Union 7,3517 136,02 136,02 1.
TransferWise 7,4090 3,24 134,97 138,21 2.
Azimo 7,1766 2,99 139,34 142,33 3.
ING-DiBa 7,4039 22,00 135,06 157,06 4.
DKB Bank 7,4000 32,50 135,14 167,64 5.
Deutsche Bank 7,4050 36,55 135,04 171,59 6.

Betrag: 100 Renminbi (CNY)

Bank/Anbieter Wechselkurs CNY/EUR Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
Western Union 7,3517 13,60 13,60 1.
TransferWise 7,4090 3,24 13,50 16,74 2.
Azimo 7,1766 2,99 13,93 16,92 3.
ING-DiBa 7,4039 22,00 13,51 35,51 4.
DKB Bank 7,4000 32,50 13,51 46,01 5.
Deutsche Bank 7,4050 36,55 13,50 50,05 6.

Mit 0,- Euro Transfergebühr macht Western Union durchweg das Rennen. Western Union, TransferWise und Azimo liegen fast Kopf an Kopf und distanzieren sich von den etablierten Bankhäusern doch recht deutlich. Ausschlaggebend ist auch die niedrige Gebührenstruktur der alternativen Transferanbieter.

Auslandsüberweisung aus Deutschland in die USA

Betrag: 5.000 US-Dollar (USD)

Stand: 19. Oktober 2016

Bank/Anbieter Wechselkurs USD/EUR Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 1,0997 35,00 4.546,69 4.579,52 1.
DKB Bank 1,0994 32,50 4.547,98 4.580,48 2.
ING-DiBa 1,0989 32,00 4.550,00 4.582,00 3.
Azimo 1,0914 2,99 4.581,48 4.584,47 4.
Deutsche Bank 1,0975 36,55 4.555,81 4.592,36 5.
Western Union 1,0829 4.617,23 4.617,23 6.

 

Betrag: 1.000 US-Dollar (USD)

Bank/Anbieter Wechselkurs USD/EUR Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
TransferWise 1,0997 10,00 909,34 918,43 1.
Azimo 1,0914 2,99 916,30 919,29 2.
Western Union 1,0829 923,45 923,45 6.
ING-DiBa 1,0989 32,00 910,00 942,00 4.
DKB Bank 1,0970 32,50 911,58 944,08 5.
Deutsche Bank 1,0975 36,55 911,16 947,71 6.

 

Betrag: 100 US-Dollar (USD)

Bank/Anbieter Wechselkurs USD/ EUR Gebühren in EUR Rechnungsbetrag in EUR Gesamtbetrag in EUR Platz
Western Union 1,0829 92,34 92,34 1.
TransferWise 1,0997 2,73 90,93 93,66 2.
Azimo 1,0914 2,99 91,63 94,62 3.
ING-DiBa 1,0989 22,00 91,00 113,00 4.
DKB Bank 1,0994 32,50 90,96 123,46 5.
Deutsche Bank 1,0975 36,55 91,12 127,67 6.

TransferWise ist zurück und überzeugt durchweg mit den besten Ergebnissen. Je niedriger die Überweisungsbeträge, desto besser und überzeugender können sich Azimo und Western Union auszeichnen. Die Transferanbieter setzen sich dank günstiger Gebühren deutlich von den Banken ab.

Wie unterschiedlich sich die einzelnen Gebühren und Wechselkurse von Währung zu Währung bei den Transferanbietern und Banken unterscheiden, macht dieser Vergleich einmal mehr deutlich.

Gesamtauswertung unseres Vergleichs

Gesamtergebnis aller Testfälle

Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine Gesamtauswertung unserer sechs Anbieter. Die Auswertung gliedert sich in die einzelnen Testfälle und fasst die Überweisungen der drei Kategorien zusammen. Das Ergebnis resultiert aus den vorherigen Vergleichen.

Wir haben folgende Punkteverteilung gegeben:

1. Platz = 5 Punkte, 2. Platz = 4. Punkte, 3. Platz = 3 Punkte, 4. Platz = 2 Punkte, 5. Platz = 1 Punkt, nicht Angeboten = 0 Punkte

Zielbetrag
Bank/Anbieter 10.000 / 5.000 1.000 100 Gesamt Platz
TransferWise 29 29 28 86 1.
Western Union 14 22 25 61 2.
Azimo 13 24 22 59 3.
ING-DiBa 19 15 15 49 4.
DKB Bank 18 10 10 38 5.
Deutsche Bank 10 5 5 20 6.

Anmerkung zum Vergleich

Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, überweisen wir immer von Euro in Fremdwährung. Dabei galt es nach Möglichkeit von Konto zu Konto zu überweisen, um auch den Vergleich zu einer gewöhnlichen Online-Banking-Überweisung ziehen zu können. Die anfallenden Gebühren werden dabei nach „OUR“ komplett vom Überweisenden übernommen, da wir nicht auf die multiplen Gebührenstrukturen der Zielkonto-Banken im Beispiel eingehen können.

Ausnahme bildet hier Western Union, diese bieten nicht für jede Transaktion im Zielland bzw. Zielwährung einen bargeldlosen Vorgang. Die Auszahlung würde im Zielland in Bar oder in Alternativen Methoden (z.B. Handyguthaben) auszahlbar sein. Sobald Bargeld ins Spiel kommt, wird eine pauschale Gebühr erhoben, was damit den Vorgang verteuert.

Arten von Auslandsüberweisungen

Zu allererst einmal sind Auslandsüberweisungen innerhalb der EU laut EU-Richtlinie nicht teurer als Inlandsüberweisungen. Vorausgesetzt IBAN und ggf. BIC (nur in die Länder Monaco, Schweiz und San Marino) der Empfängerbank wurden angegeben und als Überweisungsverfahren die EU-Standardüberweisung genutzt.

Ausführungsarten der Auslandsüberweisung – Gebührenübernahme

Für die Ausführung einer Auslandsüberweisung innerhalb der EU gibt es drei verschiedene Vereinbarungen:

  • BEN-Überweisung: Der Empfänger der Zahlung trägt die gesamten bei der Überweisung anfallenden Entgelte. Dabei können von jedem der Empfängerbank vorgeschalteten Kreditinstitute (Bank des Überweisenden sowie zwischengeschaltete Banken) Entgelte vom Überweisungsbetrag abgezogen werden.
  • OUR-Überweisung: Der Überweisende trägt die gesamten bei der Überweisung anfallenden Entgelte
  • SHARE-Überweisung: Beim üblichsten Transfertyp zahlen Sender und Empfänger ihre jeweiligen Bankkosten.

Fehlen Angaben kann die ausführende Bank weitere Gebühren für deren Vervollständigung erheben (so genannte Repair-Gebühren).

Online versus Filiale versus Karte

Konditionen von Onlineüberweisungen und stationär veranlassten Transfers unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Banken. Einige Kreditkarten ermöglichen ebenfalls Auslandsüberweisungen. Dabei lassen sich Beträge vom Kartenkonto transferieren – zu recht mit schmerzlichen Gebühren. Allerdings fallen bei einigen Kreditgebern mindestens bis zum folgenden Rechnungslauf keine Zinsen für transferierte Summen an. Andererseits mögen knappe Obergrenzen überweisbare Beträge beschränken.

Fremdwährung

Ohne Auftrag zum Währungswechsel senden SEPA-Banken alle Beträge in Euro. Überweisungen in Fremdwährung erfordern also Konversionen von Beträgen: Zahler senden Beträge in bestimmten Währungen – Transferleister wechseln jene Gelder in eine andere Währung für die Empfänger. Deutsche Geldhäuser konvertieren meist mit relativ realistischen und transparenten Wechselkursen, wenn auch mit unterschiedlichen Kurs-Grundlagen.

Damit empfehlen sie sich jedem Sender für Überweisungen in Fremdwährung. Speziell Debitoren transferieren ihre Rechnungsbeträge ausschließlich in der Währung des Kreditors: Nur dies garantiert Gutschreibungen in der exakten Höhe geschuldeter Beträge. Allerdings überweisen manche Banken nicht in allen Fremdwährungen. Einige Häuser etwa transferieren sogar nur in Euro. Andere Anbieter hingegen bedienen praktisch jede Währung.

Bisweilen stehen Sendern benötigte Fremdwährungen im Onlinebanking nicht bereit. Dann lässt sich meist schriftlich ein “Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr“ erteilen, oft über ein sogenanntes „Z1“-Formblatt. Die Kundendienste etlicher Banken bieten auch Privatkunden diesen traditionellen Service. Heute lassen Institute ihren Kunden jene Formulare meist per E-Mail zugehen. Geldsender tragen dann alphabetische ISO-Codes gewünschter Fremdwährungen ein. Unterzeichnete Formulare faxen Zahler dann Kreditinstituten oder senden ihnen jene Aufträge im Anhang von E-Mails.

Retouren

Empfängerbanken retournieren eingehende Beträge gelegentlich wegen Formfehlern an Senderbanken. Liegen jene Fehler bei Banken, tragen diese in Deutschland prinzipiell die Rückgebühren. Allerdings gehen jene Gebühren zunächst zu Lasten der überweisenden Kunden. Diese müssen den Kundendiensten ihrer Banken dann zumindest kurze Hinweise zwecks Erstattung der Gebühren geben. Überweisende Banken mit mangelndem Serviceverständnis erzwingen im schlimmsten Fall juristische Prozesse. Folgekosten, etwa Verzugszinsen, lassen sich dann auch geltend machen. In problematischen Fällen empfiehlt sich nach Möglichkeit zunächst die erneute Auslandsüberweisung des retournierten Betrages über ein verlässlicheres Institut – schließlich erwarten die Empfänger ihre Gelder.

Generelle Kosten von Auslandsüberweisungen

SEPA-Überweisung

Seit dem 1. Januar 2008 wurde mit der SEPA-Überweisung eine einheitliche Zahlungsmethode für derzeit 34 Länder geschaffen. (Deutsche Bundesbank, Stand 21. Mai 2015) Dabei besteht der SEPA-Raum ausSEPA-Überweisung

  • 28 EU-Staaten
  • den weiteren EWR-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen sowie
  • der Schweiz,
  • Monaco und
  • San Marino.

>>> Zur SEPA-Überweisung >>>

Die Europäische Union (EU) vereinfacht für ihre etwa 500 Millionen Konsumenten grenzüberschreitende Zahlungen. Erlaubt beispielsweise ein Mitgliedsland bestimmte Zahlungsdienste, lassen sie sich auf EU-Ebene nutzen. Gewisse Vorteile erstrecken sich auch auf das SEPA-Verfahren. Speziell verursachen SEPA-interne Bewegungen keine Kosten. Als Eurotransfer zwischen SEPA-Ländern zählen Überweisungen als SEPA Credit Transfers. Dazu nennen Sender die IBAN des Empfängers als auch den BIC der Empfängerbank. Diese beiden Codes finden sich gewöhnlich auf Bankkarten und Kontoauszügen. Alle SEPA-Überweisungen lassen sich nur mit identischer Dringlichkeit durchführen. Allerdings erfolgt die Wertstellung bereits am Banktag nach der Ordererteilung.

Non-SEPA und Bankgebühren

Transaktionen zwischen dem SEPA-Verfahren und anderen Zahlungsverkehrsräumen führen abhängig von beteiligten Geldinstituten zu spürbaren Gebühren. Dabei differieren die anfallenden Kosten bisweilen um eine Größenordnung. Grundsätzlich involvieren höhere Transferbeträge höhrere Gebühren. Manche Kredithäuser überweisen nur Beträge unter einer festen Höchstgrenze.

Einige Banken setzen ein festes Intervall absoluter Transferkosten. Andere Banken veranschlagen Prozentsätze zu bewegten Summen und erzwingen absolute Minimalgebühren. So sichern sich diese Dienstleister ihren garantierten Profit bei Überweisungen insignifikanter Beträge. Einige Kreditinstitute koppeln ihre Gebühren eng an globale Märkte. Entsprechend dynamisch zeigen sich ihre Kostenstrukturen für Auslandsüberweisungen.

Gebühren und Konversionen

Bisweilen gesellen sich noch SWIFT- und Devisengebühren zu Bankgebühren. Leider gestalten manche Kredithäuser ihre Transferpraxis zu Wechselkursen recht obskur: Sie nennen nicht die jeweils von ihnen genutzten Kurse zur Konversion. So lassen sich jene Tauschraten erst nach erfolgten Transfers berechnen. Dabei offenbaren sich bei manchen Dienstanbietern signifikante Profite: Sie setzen recht marktferne Konversionsraten zu ihren Gunsten. Dafür erhalten Empfänger weltweit innerhalb weniger Sekunden nach Transferstart Zugriff auf den gesamten Betrag. Einige Organisationen bieten dazu auch Barauszahlungen.

Als Empfängerbanken nutzen etliche ausländische Kreditinstitute spezielle Wechselkurse für Kunden der Senderbank. Diese Raten liegen etwa zehn Prozent ungünstiger als die Börsenrealität. Plausible Nachweise zum Zahlungseingang ermöglichen gemeinsam mit Internethistorien von Wechselkursen entsprechende Prüfungen. Im Gegensatz zu marktfernen Tauschraten zeigen sich Überweisungsgebühren transparent: Sie stehen in Preisverzeichnissen der Dienstleister und lassen sich daher einfach vergleichen.

Transferzeiten

Auslandsüberweisungen dauern meist bis zu höchstens acht Tagen in ungünstigen Fällen. Dies umfasst sowohl Wochenenden und Bankfeiertage als auch die Tage von Sendung und Wertstellung. Wertstellungstage liegen übrigens frühestens auf dem Datum des Geldeingangs auf Empfängerkonten. Manchmal zählt erst der nachfolgende Banktag als Tag der Wertstellung. Wechselkurse und Spesen für Überweisungen richten sich in jedem Fall nach dem Datum des Eingangs bei den umtauschenden Instituten.

Konsumentenrelevante Rechtsaspekte

In Deutschland unterliegen eingehende wie ausgehende internationale Überweisungen ab 12.500 Euro der Meldepflicht. Die Meldung kann durch den Überweisenden mit einem über die Bank erhältliches Zusatzformular bei der Bundesbank für Außenwirtschaftsstatistik erfolgen. Privatpersonen können ihrer Meldepflicht auch telefonisch über die kostenlose Hotline der Deutschen Bundesbank unter 0800 123 41 11 nachkommen. Die Meldung muss dann unmittelbar nach der Überweisung erfolgen.

Speziell Onlinebanking erleichtert Fehltransfers über Tippfehler. Geben Sender nicht das beabsichtigte Empfängerkonto an, haften sie seit Ende Oktober 2009 in eigener Person, entsprechend den EU-Richtlinien zum Zahlungsverkehr. Die Richtlinie entließ Banken insbesondere aus ihrer Pflicht, Empfängernamen und –konto abzugleichen. Weiter garantieren kostenpflichtige Rückrufdienste vieler Banken keinen Erfolg. Speziell besitzen Empfängerbanken oft Wahlfreiheit zur Umkehr von Fehlüberweisungen.

Entsprechend kompliziert bis unmöglich gestalten sich Rückrufe aus dem Ausland. Allgemein versprechen frühere Rückrufe größere Aussichten auf Erfolg: Nach erfolgten Wertstellungen auf falschen Empfängerkonten sinken Wahrscheinlichkeiten von Rückbuchungen besonders rasch. Also empfehlen sich Rückrufe dringend innerhalb von Transferzeiten.

Fazit

Im Rahmen unseres Ratgebers zeigen wir Ihnen einmal mehr wie sinnvoll ein Vergleich auch bei Auslandsüberweisungen in Fremdwährung sein kann. Bei Geldtransfers innerhalb des SEPA-Raums geht nichts über die klassische SEPA-Überweisung. Diese dauert in der Regel einen Bankarbeitstag und ist kostenlos.

Vorteil Fin-Tech Transferanbieter bis 1.000 Euro

Bei Überweisungen in Ländern außerhalb des SEPA-Raums können Transferanbieter eine günstige Option sein. Vor allem dann, wenn die Beträge unterhalb der 1.000-Euro-Grenze liegen. Der Markt von Transferanbieter von Überweisungen in Fremdwährung in Deutschland ist noch überschaubar. Durchaus bekannte Anbieter stellen demnach Azimo, TransferWise und Western Union dar. Diese werben mit Ersparnissen von bis zu 80 % im Vergleich zu herkömmlichen Banken. Sicherlich gibt es Fälle, in denen man mit diesen Transferanbietern durchaus Kosten einsparen kann, generalisieren lässt sich diese Aussage jedoch nicht.

Aber auch bei den alternativen Dienstleistern gibt es einige Unterschiede. Vor allem die Überweisungsart spielt eine entscheidende Rolle. Am teuersten ist der Bargeldversand, dieser wird allerdings ausschließlich bei Western Union angeboten. Wer bei der Übersendungsart flexibel ist, kann eine Menge Gebühren sparen. Am günstigsten ist die Ausführung des Transfers via Online-Überweisung.

Vertrauensgeschäft mit großen Summen nach wie vor bei den Geldhäusern

Die Banken werden erst bei höheren Überweisungsbeträgen interessant. Kleinere Beträge lohnen sich kaum, da diese von den Gebühren und Zusatzkosten förmlich „aufgefressen“ werden. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Auslandsüberweisungen für Banken nur ein Nebengeschäft darstellen. Für die Transferanbieter allerdings das Hauptfeld einnehmen.

Logo von Azimo.com

Unsere Beispiele zeigen deutlich, dass Azimo zwar die mit Abstand günstigsten Gebühren für Überweisungen vorweist, aber einen schlechten Wechselkurs für seine Nutzer anbietet. Bei Azimo müssen User ihre Aufmerksamkeit auf die Überweisungsvariante legen, die Gebühren schwanken zwischen 2,99 Euro bis hin zu 12 Euro.

Alternativ kann Azimo genutzt werden, wenn die Konditionen der eigenen Bank ungünstig sind für Auslandsüberweisungen. Ein weiterer Vorteil von Azimo ist die Schnelligkeit des Anbieters. Manche Transferleistungen können innerhalb eines Werktages getätigt werden, andere innerhalb 1 – 2 Werktagen. Das ist im Vergleich zu herkömmlichen Banken ein positives Ergebnis.

Für Neukunden gibt es von Azimo ein besonderes Bonbon: Die ersten zwei Überweisungen in über 190 Länder sind kostenlos.

Aktionszeitraum: bis 31. Dezember 2016

Gutscheincode: KLKAZIMO2FREI

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Logo TransferWise blau auf weiß

TransferWise ist in Deutschland gegenwärtig weniger etabliert als Azimo. Das zeigt sich deutlich im Vergleich. Bei einigen Vergleichsbeispielen mussten wir feststellen, dass TransferWise den Service einer Überweisung in einige Länder noch nicht anbietet.

Der Wechselkurs liegt i.d.R. zwischen dem der Vergleichsbanken und dem von Azimo. Die dabei entstehenden Gebühren variieren stark. Bei hohen Beträgen sind sie sehr viel höher als bei den anderen Anbietern. Je niedriger die Überweisungssumme, desto geringer die Gebühr. Auch für TransferWise gilt: Der Transferanbieter stellt eine Alternative zu herkömmlichen Banken dar, die neben hohen Gebühren für Auslandsüberweisen auch gute Transferzeiten von 2 – 4 Werktagen angeben.

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Logo Western Union

Western Union (WU) ist ein weltweit etablierter Transferdienstleister. Fast jedem dürfte das Label schon einmal über den Weg gelaufen sein. Denn WU überzeugt weltweit mit dem größten verfügbaren Netzwerk. Empfänger können an fast 500.000 Standorten Geld abheben. Die globale Vernetzung bringt den Vorteil, dass auch exotischere Gefilde bedient werden können.

Western Union verdient am Wechselkurs kräftig mit, deshalb liegt dieser in der Regel etwas höher als bei den konkurrierenden Anbietern. Des Weiteren verzichtet Western Union bei Überweisung in einige Länder wie z.B. USA auf eine Transfergebühr. Vor allem bei geringen Überweisungsbeträgen schneidet WU im Vergleich zu herkömmlichen Banken deutlich günstiger ab.

Für unterschiedliche Anforderungen gibt es verschiedene Serviceleistungen. Somit kann auch im Notfall schnelle Liquidität gewährleistet werden. Im Normalfall beträgt die Transferdauer 1 – 2 Tage.

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Girokonto-Vergleich

Fragen & Antworten

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  1. E.W. Wisskirchen fragte am #

    Guten Tag,
    wie hoch sind in etwa die Gebühren, die bei einer Geldüberweisung von 10.000Eur der Empfänger der Überweisung in CLP in CHILE bei der Bank ITAU zu zahlen hat, wenn ich den Betrag als „Share“ Transaction überweise?
    besten Dank für eine schnelle Antwort.
    E.W. Wisskirchen

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    • Antwort der Redaktion vom 2. Juni 2015 um 07:04: #

      Hallo, das können wir Ihnen leider so pauschal nicht beantworten, denn bei einer SHARE-Überweisung teilen sich die Zahlungsbeteiligten ja in der Regel die gemeinsamen Kosten. Dementsprechen können Sie davon ausgehen, dass er Gebühren in ähnlicher Höhe zu entrichten hat wie Sie als Überweisender.

      2
  2. Ernest Lang fragte am #

    Ich möchte gerne 5000,-€ von meinem Konto in Deutschland nach Brasilien überweisen.
    Frage: was muss ich an Gebühr bezahlen.

    3
    • Antwort der Redaktion vom 11. Juni 2015 um 15:31: #

      Das ist abhängig von den Banken und dem aktuellen Wechselkurs von Euro in Real. Insofern lässt sich diese Frage leider nicht pauschal beantworten. So verlangt die DKB für entsprechende Überweisungen mit Konvertierung der Währung z. B. 12,50 Euro, andere Banken rund 20 Euro.

      4
  3. Ahrholdt fragte am #

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich würde gerne wissen ob ich über Sie Geld nach Cuba schicken kann ohne eine Konto bei Ihnen zu haben und wie hoch die Kosten sind. Vielen Dank im Voraus.

    MfG

    Katja Ahrholdt

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    • Antwort der Redaktion vom 15. Juni 2015 um 13:18: #

      Wir sind ein Vergleichsportal für diverse Finanzprodukte. Leider können wir Ihnen nicht anbieten Ihr Geld nach Cuba zu überweisen. Dazu müssen Sie sich bitte an Ihre Hausbank wenden bzw. einen der hier vorgestellten Transferanbieter Azimo oder TransferWise nutzen.

      6
  4. Petra Yigenoglu fragte am #

    Ich bekomme von einem deutschen Konto auf mein türkisches Konto einen Betrag in Euro ùberwiesen.
    Wie lange dauert es bis zur Gutschreibung?

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    • Antwort der Redaktion vom 30. November 2015 um 17:32: #

      In der Regel maximal drei Bankarbeitstage.

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  5. Tschimmel fragte am #

    Ich habe 4000 EUR nach USA zu überweisen. Bin bei der Commerzbank. 1. Welche Kosten habe ich bei der Commerzbank, wenn ich TransferWise und die Share Transaction benutze? 2. Welche Kosten bei TransferWise? 3. Gibt es eine günstigere Überweisungsart?

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    • Antwort der Redaktion vom 2. Dezember 2015 um 09:10: #

      Also mehr als Ihnen vorrechnen und Beispiele geben wie auf unserer Website können wir leider nicht. Wir bitten Sie demnach Ihre Kosten selber durchzurechnen. Wichtig ist vor allem, dass sie schauen inwiefern Commerzbank und TransferWise kompatibel sind, denn TransferWise ist ein eigener Anbieter und hat mit der Commerzbank nichts zu tun. Bitte nutzen Sie die ausführlichen Informationen auf unserer Website und recherchieren Sie selber. Es sind alle Informationen gegegben.

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  6. Harald Koch fragte am #

    ich erwarte einen größeren Geldbetrag aus
    „Liechtenstein“.Ist kein EU-Land.
    Angeblich am vergangenen Donnerstag 10.November
    auf mein Konto nach Deutschland überwiesen.
    Bis heute Dienstag 15.November noch nicht auf
    meinem Konto eingegangen.
    Wie lange (wieviel Arbeitstage) dauert solch
    eine Geldüberweisung auf mein Konto in Deut-schland? Wäre für kurzfristige Antwort sehr
    dankbar.
    Grüße aus Freiburg
    Harald Koch

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    • Antwort der Redaktion vom 17. November 2016 um 09:41: #

      Liechtenstein gehört zum EU-Wirtschaftsraum, deshalb ist auch hier eine SEPA-Überweisung möglich. Das Geld sollte dann innerhalb von zwei Werktagen auf dem Konto eingegangen sein.

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  7. Stefan Schröder fragte am #

    Wenn ich einen Wire-Transfer von meinem amerikanischen Konto aus den USA nach Deutschland anweisen will , werde ich vor die Wahl gestellt, ob ich das Geld in Eur oder USD überweisen will. Was sollte ich tun?

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    • Antwort der Redaktion vom 7. Dezember 2016 um 15:56: #

      Das kommt darauf an, ob es Gebührenunterschiede seitens ihrer Bank in den USA gibt, wenn in Euro statt in US-Dollar überwiesen wird. Und natürlich kommt es auch darauf an, welcher Kurs gestellt wird. Bei einer Überweisung in US-Dollar nach Deutschland würde der Betrag dann hier mit Datum der Wertstellung in Euro umgerechnet und gebucht werden. Da die deutschen Kreditinstitute dafür bekannt sind, bessere Wechselkurse als die US-Banken zu stellen, würden wir zur Überweisung in USD tendieren.

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  8. Bessong fragte am #

    Hallo, wenn ich eine Auslansüberweisung in Dollar als Bsp. am 20. November bei der Postbank am Schalter aufgebe, und der Betrag nach Bearbeitung einige Tage später von meinem Konto geht, welches Währungskurswechsel-Datum wird da dann benutzt? Danke und Grüße

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    • Antwort der Redaktion vom 7. Dezember 2016 um 15:59: #

      Die Postbank verwendet gemäß den Angaben auf ihrer eigenen Webseite den um 13:00 des Handelstages zum Tag der Lastbuchung ermittelten Umrechnungskurs.

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