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Filialbank oder Direktbank?

Anfang des neuen Jahrtausends erlebte das Internet einen wahren Boom, in dessen Folge auch zahlreiche Dienstleistungs- und Serviceangebot fortan über dieses neue Medium abgewickelt wurden. So konnte man beispielsweise plötzlich Aktien über das Internet handeln, Wetten platzieren und Glücksspiele spielen, aber auch seine Bankgeschäfte in dieser Form abwickeln. Die neuen Möglichkeiten sorgten auch dafür, dass das Filialgeschäft der Kreditinstitute immer weiter in den Hintergrund trat und sogar einige neue Banken auf den Markt kamen, die über keinerlei Filialen mehr verfügten. Bei solchen Kreditinstituten spricht man auch von Direktbanken.

Merkmale von Direktbanken – kein Filialgeschäft

Grundsätzliches Merkmal einer Direktbank ist also, dass das Filialgeschäft komplett fehlt. Sämtliche Bankgeschäfte werden über Internet, Telefon oder Fax abgewickelt. Für die Bank bedeutet der dadurch extrem reduzierte Verwaltungsaufwand vor allem eins: eine riesige Kostenersparnis. Diese Kostenersparnis kann anschließend – zumindest teilweise – an den Endkunden weitergegeben werden. Und so ergibt es sich, dass die Angebote von Direktbanken oftmals wesentlich günstiger sind als vergleichbare Offerten der klassischen Filialbanken.

Und so kann man die Direktbanken sozusagen als „Discounter“ unter den Kreditinstituten verstehen. Es werden alle notwendigen Dienstleistungen und Services angeboten, auf überflüssigen Schnickschnack verzichtet die Bank allerdings. Gegenüber dem Kunden honoriert das Kreditinstitut dies anhand geringerer Kosten, oder sie bietet das Konto sogar komplett kostenfrei an.

Kostenlose Girokonten inzwischen auch bei Filialbanken erhältlich

Mittlerweile werden kostenlose Girokonten aber auch von den klassischen Filialbanken in Deutschland angeboten. Schließlich muss man im Wettbewerb mithalten, koste es, was es wolle. Da die Filialbanken aufgrund ihrer umfassenden Infrastruktur jedoch ein wesentlich engeres Kostenkorsett besitzen, sind die Angebote von kostenlosen Girokonten bei diesen Kreditinstituten oftmals in irgendeiner Art und Weise reglementiert. So kann es beispielsweise sein, das ausschließlich Neukunden für einen festgelegten Zeitraum die Kontoführung kostenlos angeboten bekommen. Später geht das Konto dann automatisch in ein kostenpflichtiges Modell über. Hier ist also Vorsicht gefragt.

Für wen eignet sich ein kostenloses Girokonto bei einer Direktbank?

Ein kostenloses Girokonto bei einer Direktbank kommt somit für alle Menschen infrage, die keinen Wert auf die Bankfiliale um die Ecke legen. Wer sowieso schon den größten Teil seiner Bankgeschäfte per Onlinebanking abwickelt, für den ist ein kostenloses Girokonto bei der Direktbank ideal geeignet. Eventuell auftauchende Probleme oder Fragen können dabei nicht nur über das Internet, sondern meist auch über einen telefonischen Kundenservice schnell und einfach geklärt werden. Der Lohn der Eigeninitiative: Das entsprechende Angebot bei der Direktbank ist in der Regel komplett kostenfrei, das heißt, der Kunde zahlt weder monatliche Grundgebühren noch Gebühren für die einzelnen Transaktionen, die über sein Konto abgewickelt werden.

Für wen eignet sich ein kostenloses Girokonto bei einer Filialbank?

Wer dagegen einen Ansprechpartner vor Ort wünscht, beziehungsweise mit den Bankgeschäften über das Internet noch nicht so recht vertraut ist oder Zweifel bezüglich der Sicherheit hegt, der sollte besser das Angebot einer Filialbank in Anspruch nehmen. Hierbei ist jedoch zunächst genauestens zu prüfen, inwieweit das Girokonto wirklich dauerhaft kostenlos ist. Scheuen Sie sich nicht, diese Frage dem Bankberater vor Ort direkt zu stellen. Er ist verpflichtet, sie Ihnen wahrheitsgemäß und ausführlich zu beantworten.

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